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Spielerisch und inspiriert zu neuen Ergebnissen

April 22, 2017

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Spielerisch und inspiriert zu neuen Ergebnissen

April 22, 2017

 

Ich bin Tamara, und war auf einem Segelcoaching Schiff dabei. Ich bin noch nicht ganz 40 Jahre und Single. Ich lebe in einer süddeutschen Großstadt und hatte zu dieser Zeit einen Beruf, den ich, wenn ich ganz ehrlich bin, mal gewählt habe, weil ich einfach nur genug Geld verdienen wollte.  Ich wollte niemals von irgendjemand und schon gar nicht von einem Mann abhängig sein. 
Mein Job begeisterte mich zwar nicht mehr, aber ich wusste nicht genau, was ich sonst machen sollte. Über die letzten zwanzig Jahre hatte ich auch ein paar Partnerschaften, aber keiner wollte/konnte mich wirklich kriegen. 
Kinder? Nein, habe ich keine. Gewünscht habe ich sie mir schon, aber es hat halt nicht gepasst. 

Soviel im Vorfeld zu mir. Und jetzt zu meinen Erfahrungen beim Segelcoaching. Ein launischer Nachmittag und ich hatte keine Lust zu arbeiten und so spielte ich am Computer. Ich wollte noch einen Urlaub machen, hatte aber keinerlei Idee wohin und was. So stolperte ich zufällig über die Eventseite von Hanno und Claudia und lies mich von den Bildern der Seite entführen. Dann begann ich ein wenig nachzulesen, was die beiden denn genau anbieten. Ein Urlaub, mit Gleichgesinnten, am Meer, auf einem Schiff, was ich eh schon immer machen wollte, und dann noch meine Projekte weiter zubringen? Coole Idee. Aber ich hatte ja gar nichts Konkretes, was ich verändern wollte. Wobei, zufrieden, mit dem wie es war, war ich ja auch nicht. Also rief ich kurzerhand an und fragte nach. Mir wurde klar, ich kann diese Woche für mich auch nutzen, um, nicht nur zu entspannen, nein, sondern mir auch klar zu werden, was ich mit meinem Leben anfangen will. 
Mit wem, für was will ich morgens aufstehen? Kurzerhand buchte ich die nächste Reise und war dabei. Ich hatte mich jetzt schon aus meiner Komfortzone herausbewegt, indem ich einfach mal etwas ganz Anderes machte als sonst. Ich hörte ganz einfach auf mein Bauchgefühl ohne mir Gedanken zu machen, dass ich ja niemanden kannte, nicht wusste, ob ich seekrank werde oder wie ich dorthin kam, wo es los ging. 

Egal, ich war gefixt und buchte den Flug, und füllte den Fragebogen aus, den mir die beiden mit den Worten zuschickten, damit beginnt Dein Training jetzt schon. Und sie behielten Recht. Die Fragen zu beantworten, war nicht schwer, aber es brachte mich ordentlich ins Grübeln. Ich war gespannt. Das konnte ja lustig werden, wenn es jetzt schon so los ging. 

Am Hafen angekommen sah ich das Schiff und war erschrocken, wie wenig Platz ich für mich hatte. Genoss ich doch daheim knapp 70qm für mich ganz allein. Dazu der Schrank, hm, ich hatte wohl deutlich zu viel eingepackt. Also wanderten ca. 50% meiner Habseligkeiten wieder in die Tasche und in ein ausrangiertes Boot, welches dem Yacht-Vercharterer als Büro diente. Egal, letztlich brauchte ich von den verblieben 50% eigentlich noch nicht einmal die Hälfte. Auf dem Schiff läuft man legere rum, springt alle Nase ins Wasser und ist somit auch vom Meerwasser sauber. Duschen geht ganz unkompliziert von der Badeplattform und man duscht sich nach dem Sprung in das wunderbare Meer mit dem süßen Warmwasser der Borddusche ab. Ein paar T-Shirts, Short, lange Hose und Pulli für den Abend reichen absolut aus, um bequem eine Woche zu überstehen. Auch das war eine interessante neue Erfahrung, mit wenig hervorragend auszukommen. 

Nur ist das ja nur eine Kleinigkeit zu den Erfahrungen, die noch auf mich zukommen sollten. Jeder Tag brachte von morgens bis abends so viel Neues, dass ich gar nicht weiß, wo anfangen ich anfangen soll: 
An dem Abend, an dem es los ging, stellten wir alle unsere Projekte vor, mit denen wir an Bord kamen. Das allein war schon spannend genug und ließ uns danach freudig erschöpft ins Bett fallen. Unsere Kojen teilten wir ja und dies schon wieder eine neue Erfahrung. Ein noch ziemlich unbekannter Mensch direkt neben dir.  Aber egal, ich wollte ja Abenteuer und das bekam ich nun. Nichts desto trotz, all die neuen Erfahrungen, das leise Plätschern der Wellen an der Schiffswand, die Projekte, mein Projekt, ließen mich selig in dem bequemen Bett einlullen und super schlafen und das bereits in der ersten Nacht. Hanno sagte, ab der zweiten Nacht denkt niemand mehr daran, ob er schlafen kann, man schläft einfach herrlich. Und so war es dann auch. Das Schlafen auf einem Segelschiff ist einfach genial, man schläft wie in Mutters Schoß. 
Bereits zum Frühstück konnte es passieren, dass die über Nacht aufgetauchten Fragen thematisiert wurden. Der heiße Frühstücksplatz brachte schnell ein erstes Coachinggespräch zustande, an dem nicht nur derjenige selbst profitierte, sondern alle anderen gleich mit. Dann wurde das Schiff klargemacht und es ging raus aufs Meer. Die Segelmanöver und Aufgaben an Bord, wie zum Beispiel das Navigieren brachten unseren Coaches dann weitere Möglichkeiten, uns teils bahnbrechende Erkenntnisse über uns, unsere Führungs- und Steuerungsmuster zu ermöglichen. Hammer. 
Ich hätte nie gedacht, dass ein einfaches Mann-über-Bord-Manöver mir zeigt, wie ich im Leben geglaubt habe andere zu steuern. Wie ich auch in Partnerschaften bisher versucht habe zu bekommen, was ich wollte.  Ich habe meine Steuerungsmethoden so überprüfen können. Und fand vor allem heraus, was daran funktioniert hat und was nicht. 
Ich muss jetzt immer noch darüber schmunzeln, wie sicher ich war, dass dies der einzige Weg für mich war, das zu bekommen. Und selbst die Rückmeldungen meiner Partner habe ich damals nicht ernst genommen. Die spannen doch, die Kerle. 
Heute sehe ich das dank des Segelcoachings gänzlich anders. Und weiß auch, warum ich damit nicht durchkam. 
Und ich habe jetzt ein funktionierendes Steuerungs-Verhalten, was die Männer auch gut dastehen lässt und von ihnen honoriert wird
Es gäbe noch so viel zu erzählen. Ein Segeltag endet häufig mit einem gemeinsamen Abendessen, und da wird auch nicht einfach nur gekocht, sondern wieder Steuerung geübt.  
Auch diese Einheit dient so spielerisch der eigenen Weiterentwicklung, dass man es anfänglich gar nicht bemerkt. Einfach klasse. Der Spaß, die Erholung, die Erkenntnisse, die Natur, das Segeln, das Zusammensein mit anderen, das Baden und Genießen kommt auf so einer Segelcoaching-Reise definitiv nicht zu kurz. 
Und ich bin nicht nur erholt, sondern mit so viel positiver, neuer Energie und einem Plan, was ich anders machen werde, von Bord gegangen, dass ich nur jedem dieses Abenteuer wünsche. Meine Empfehlung: Los, Jungs und Mädels, ob Single oder Paar, ob Manager oder Student, anmelden und Leinen los. Vielleicht sieht man sich ja mal an Bord. Ich bin sicher nicht das letzte Mal dabei gewesen. Und wie ich gehört habe, geht es nächste Jahr in die Karibik.

Vielleicht bringe ich meine große Liebe mit, die ich im neuen Job kennengelernt habe.
Unabhängigkeit ist mir übrigens nicht mehr so wichtig. Dafür hat Wertschätzung für mich einen hohen Stellenwert bekommen. Zum Beispiel Dankbarkeit für die Schönheit des Lebens. 
Kitschig oder? 
Ahoi. Und viel Spaß beim Segelcoaching. 
Tamara R., aus dem Süden Deutschlands
 

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